3. NACHTSCHICHT Oldenburg

Kreativ-Profis gewähren Vereinen und Organisationen kostenlose Unterstützung

Die 3. Nachtschicht Oldenburg steht: Am 30. Oktober 2020 von 18 bis 2 Uhr nachts stellen sich Kreativschaffende verschiedener Branchen in den Dienst einer kreativen und gemeinnützigen Sache: Sie beraten drei gemeinnützige Vereine bei wichtigen Aufgaben, für die aber finanzielle Mittel fehlen. Und das Beste daran: Sie erledigen die Aufträge der Organisationen dann –­ gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus dem Verein – direkt vor Ort, so dass die Ergebnisse dann sofort genutzt werden können. Veranstalter sind das Netzwerk cre8 oldenburg und die Wirtschaftsförderung. Die Nachtschicht findet in diesem Jahr in den neuen Räumlichkeiten des Glaswerk Oldenburg, dem Öffentlichen Cowork am Stadthafen, Emsstraße 18, statt und wird von dort auch unterstützt.

Sieben Vereine hatten sich zuvor beworben, aus denen das Organisationsteam mit Peter Gerd Jaruschewki, Marion Meister, Silvia Rutkowski, Mechthild Oetjen und Ina Lehnert-Jenisch die „Gewinner" ausgewählt hatte: Die Fachberatungsstelle für Mädchen und Frauen „Wildwasser e.V.“, den Verein Konfliktschlichtung und den Hockeyclub des GVO Oldenburg. Für die AIDS-Hilfe Oldenburg wird es darüber hinaus eine Sonderlösung geben.

Die „Gewinner" der 3. Nachtschicht

Diese Teams werden an der Nachtschicht teilnehmen:

  • Die Fachberatungsstelle gegen sexualisierte Gewalt an Mädchen und Frauen „Wildwasser e.V.“ braucht ein Konzept für die Spenden-Akquise. Dies erarbeiten die Kreativschaffenden Angela Hespen, Germar Claus, Marion Meister und Katharina Kreier.
  • Für den Verein Konfliktschlichtung Oldenburg wird ein zeitgemäßer Internetauftritt durch die Überarbeitung und Modernisierung der Webseite geschaffen. Experten hierbei sind Thomas Büsse-Pratesi, Mario Klump und Dörthe Schmitz.
  • Bei der Hockey-Sparte des GVO Oldenburg geht es darum, die Sportart in Oldenburg mit einem guten Konzept bekannter zu machen. Hier sind Silvia Rutkowski, Mechthild Düpmann, Judith Kurz und Mechthild Oetjen im Team.
  • Für die AIDS-Hilfe Oldenburg, die nicht an der Nachtschicht teilnehmen kann, wird eine individuelle Unterstützung durch Christian Suhr bereitgestellt, um ein neues Erscheinungsbild zu entwickeln.

Professionalität und Erlebnischarakter - Offen für weitere Kreative

Die Teams sind gut besetzt, sollten sich aber noch weitere begeisterte Querdenker und Ideengeber finden, die ihre Zeit, ihr Wissen und ihre Expertise für diesen guten Zweck zur Verfügung stellen und im Gegenzug diese einzigartige Atmosphäre erleben möchten, ist das am 30. Oktober noch möglich. Dazu bitte über die Website der Nachtschicht Oldenburg: www.nachtschicht-oldenburg.de » eine Bewerbung schicken.

Insgesamt ist es ein besonderes Erlebnis für alle Beteiligten: Nach einem gemeinsamen Start um 18 Uhr geht es in die Gruppenarbeit. Je drei Vertreterinnen der Organisationen beziehungsweise des Vereins sowie drei bis vier Kreativschaffende steigen tief ins gewünschte Thema ein: detaillierte Analyse, Zielsetzung, Brainstorming, Konzeptentwicklung und konkrete Umsetzung. Nachts um ein Uhr präsentieren alle Gruppen ihre Ergebnisse. Eine gute Verpflegung inklusive Mitternachtssuppe unterstützt die geistigen Höhenflüge. Fotografisch wird Izabela Mittwollen die Nachtschicht festhalten.

„Alte Hasen"

Für die vorausgegangenen Nachtschichten waren 2018 der Verein Boumdoudoum, die Männer-Wohnhilfe und der Ernährungsrat Oldenburg sowie 2019 die Kulturgenossenschaft GLOBE, die Ulla Haschen-Stiftung und die NachDenkstatt ausgewählt worden. Teilnehmende in 2019 haben ein Feedback aus heutiger Sicht gegeben: „Es war eine tolle, kreative Arbeitsatmosphäre. Die Motivation aller Beteiligten war durchgehend spürbar und hat zu Höchstleistungen angespornt“, erzählt Ilka Luckenbach (GLOBE).  Auch Christoph Schunke (NachDenkstatt) weiß die Ergebnisse sehr zu schätzten: „Wir haben sehr davon profitiert, da wir uns sonst nie professionelles gelayoutetes (Werbe-)Material hätten leisten können. Unser Auftreten nach außen wurde und wird dadurch deutlich professioneller. Die entwickelten Karten und Aufkleber sind super angekommen!“ Karl-Heinz Heilig von der Ulla Haschen-Stiftung ist dankbar dafür, dass „sein“ Kreativ-Team das Thema Suizidprävention sogar nach der Nachtschicht noch weiter ehrenamtlich begleitet hat.
Hier finden Sie Berichte zu den bisherigen Oldenburger Nachtschichten ».


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